Main Menu
Home
Basilisk-Cup
Bilderwelt
FAQs
FCB-Fanartikel
Heimspiel-Treff (Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel)
Kontakt
News
Statuten
Suche
Termine / Veranstaltungen
Tippspiel (Archiv)
- - - - - - -
Fanclub beitreten
WM2010-Tippspiel
Club-Haus
Unsere aktuelle Umfrage
Der gewinnt 2009/10 folgende Titel:
 

Willkommen beim FC Basel Fanclub Basilisk Drucken E-Mail

Herzlich Willkommen auf der Website vom FC Basel Fanclub Basilisk -
einem von 11 offiziell anerkannten Fanclubs des FC Basel 1893.

Gegründet wurde der FC Basel Fanclub Basilisk ursprünglich 1994 unter dem damaligen Namen FC Basel Fanclub Waldenburgertal. Nach internen Zerwürfnissen und Meinungsverschiedenheiten (und dem damit verbundenen Absprung von rund der Hälfte der Mitglieder) wurde im Jahre 1998 eine "Neugründung" des Fanclubs unter neuen Namen angestrebt - dies auch als Zeichen der örtlichen Öffnung und Weiterführung als seriöser und dem FCB offiziell verbundenen Fanclub für alle, die sich mit der Philosophie der fairen und treuen Unterstützung des rotblauen Stadtklubs identifizieren konnten.
Aus diesem Grunde wurde ein geeigneter Namen und somit auch die Schaffung eines neuen Logos angestrebt. Die Wahl fiel aus verschiedenensten Gründen auf den Namen "Basilisk"... 

Der Basilisk als Fabeltier ist aus dem Stadtbild von Basel kaum mehr wegzudenken und symbolisiert mit seinem Erscheinungsbild eine gewisse Stärke und Schutzfunktion gegen alles "Böse von Aussen", was in unserem Fanclub-Logo sinnbildlich auch mit den beiden Basler-Stäben links und rechts des FCB-Wappens, welches auf dem Schutzschildes abgebildet ist, symbolisch zum Ausdruck gebracht wird.


Ein Auszug aus Wikipedia zum Thema Basilisk bringt erstaunliches hervor:

Basilisk (Mythologie)

Holzschnitt aus: Ulisse Aldrovandi: „Monstrorum historia“, 1642. (Österreichische Nationalbibliothek, Signatur BE.4.G.23.)
Holzschnitt aus: Ulisse Aldrovandi: „Monstrorum historia“, 1642. (Österreichische Nationalbibliothek, Signatur BE.4.G.23.)

Der Basilisk (griechisch: basiliskos lat. regulus = „kleiner König“; auch Sibilus) ist ein mythisches Tier. Er gilt als „König der Schlangen“. In mittelalterlichen Tierbüchern werden Basilisken oft als Mischwesen mit dem Oberkörper eines Hahns, auf dem Kopf eine Krone, und dem Unterleib einer Schlange, dargestellt. Sein Blick versteinert oder tötet. Sein Atem ist tödlich giftig.

Basilisken beschäftigen die Fantasie der Menschen seit der Antike, so dass eine Vielzahl lokaler Basilisken-Geschichten entstanden.

Auch in der Gegenwart kommt der Basilisk in der phantastischen Literatur vor (z.B.: in Harry Potter und die Kammer des Schreckens, siehe Tiere der Harry-Potter-Romane)

Der Basilisk wurde zum Namensgeber einer Leguangattung in Lateinamerika (Basilisken).


Erste Erwähnung in der Antike

Zum ersten Mal nachweislich erwähnt wird der Basilisk bei Demokrit bzw. dessen Plagiator Bolos von Mendes. Seitdem kann er auf eine „Karriere“ als eines der bekanntesten Fabeltiere der Geschichte zurückblicken.

Plinius der Ältere beschrieb ihn in seiner Naturalis historia im achten Buch bei den Tieren, die aus dem afrikanischen und orientalischen Bereich kommen. Plinius zufolge handelt es sich um eine Schlangenart, heimisch in der Provinz Kyrenaika. Er sei nicht länger als zwölf Finger (etwa 24 Zentimeter) und habe einen weißen Fleck am Kopf, der ihn wie ein Diadem schmücke.

Durch sein Zischen verjagt er alle Schlangen und bewegt nicht, wie die anderen, seinen Körper durch vielfache Windungen, sondern geht stolz und halb aufgerichtet einher. Er lässt die Sträucher absterben, nicht nur durch die Berührung, sondern auch schon durch den Anhauch, versengt die Kräuter und sprengt Steine: eine solche Stärke hat dieses Untier. Man glaubte, dass jemand ihn einst zu Pferde mit einem Speer erlegt habe und dass das wirkende Gift an diesem emporstieg und nicht nur dem Reiter, sondern auch dem Pferd den Tod brachte. Und dieses gewaltige Ungeheuer - denn häufig haben Könige es tot zu sehen gewünscht - wird durch die Ausdünstung des Wiesels umgebracht: so sehr gefiel es der Natur, nichts ohne etwas Gegenkraft zu lassen. Man wirft die Wiesel in die Höhlen [der Basilisken], die man leicht an dem ausgedörrten Boden erkennt. Diese töten durch ihren Geruch, sterben aber zugleich selbst, und der Streit der Natur ist bereinigt.[1]

Mittelalter

Dem Mittelalter war der Basilisk entweder direkt durch Plinius, Solinus, der aus Plinius' Werken schöpfte, oder durch die „Etymologiae“ des Isidor von Sevilla bekannt. [2] Im „Physiologus“, der für das Mittelalter große Bedeutung hatte, wird er nicht beschrieben.

Mittelalterliche Vorstellungen

In vielen mittelalterlichen Werken, wie beispielsweise in der „Physika“ von Hildegard von Bingen und in der „Ornithologia“ sowie der „Monstrorum historia“ des Bologneser Naturforschers Ulisse Aldrovandi findet man den Basilisk wieder. Seine Beschreibung ist im Lauf der Zeit sehr verändert und ausgeschmückt worden. Meist trifft man auf folgende Vorstellung:

Der Basilisk schlüpft aus dem Ei eines alten Hahnes oder aus einem dotterlosen Hühnerei, das von einer Kröte, einer Schlange oder im Mist ausgebrütet wird. Sein stinkender Atem ist unerträglich und sein Blick soll versteinern können. Das Ungeheuer haust in Brunnenschächten und Kellern. Es kann nur vernichtet werden, indem ihm ein Metallspiegel vorgehalten wird, worin sich der versteinernde Blick gegen den Basilisken selbst kehrt.

Dazu wird noch in anderen Quellen erwähnt, dass auch das Wiesel den Basilisken töten könne.

Das Motiv des versteinernden Blickes findet man übrigens auch in den antiken Erzählungen über die Gorgo Medusa, der statt Haaren Schlangen auf dem Kopf wuchsen.

Thomas von Cantimpré suchte mittels seines „Experimentator“ eine Erklärung für die tödliche Wirkung des Blickes des Basilisken. Er ging davon aus, dass die von den Augen des Basilisken ausgehenden Strahlen den spiritus visibilis des Menschen verdürben. Der Kontakt mit der Bestie würde dann auch alle anderen spiritus zerstören, so dass der Tod einträte. Die Details der Entstehung des Basilisken aus einem Hahnenei bezweifelte Thomas.

In der Alchemie war die Asche des Basilisken begehrt. Sie galt als Mittel gegen andere giftige Tiere.

Symbolik und Darstellung

Basilisken symbolisieren als allegorische Figur den Tod, den Teufel, die Sünde oder den Antichristen. Unter den Todsünden wird der Basilisk oft mit der Wollust, aber auch mit Neid und Hochmut gleichgesetzt. Häufig wird Christus dargestellt, wie er einen Basilisken zertritt. Darstellungen von Basilisken im kirchlichen Raum aus der Zeit des 13. bis 17. Jahrhunderts sind häufig anzutreffen an Taufsteinen, Apsisfriesen, Schreinen usw.

Als Basiliskengift wurde die sich gegen Ende des 15. Jahrhunderts ausbreitende Syphilis bezeichnet. Die Redewendung Basiliskenblick bezeichnet einen besonders scharfen oder stechenden Blick.

In der Alchemie, die sprachlich in Allegorien gefasst ist, steht der Basilisk für den Stein der Weisen.


Lokale Basiliskengeschichten

In zahlreichen ortsbezogenen Erzählungen kommt der Basilisk vor, denn er hat die Fantasie abergläubischer Menschen stets angeregt. Fürsten begehrten Basiliskeneier für ihre Raritätenkammern und auf Jahrmärkten wurden bis weit in die frühe Neuzeit Basilisken zur Schau gestellt. „Zedlers Universallexikon“ beschreibt den Basilisk noch getreu nach den überlieferten Vorstellungen, geht dann aber kritisch mit Einzelfällen ins Gericht. Er berichtet unter anderem von betrügerischer Basiliskenschau in Deutschland im Jahr 1671, die entlarvt wurde. Es folgt eine aus heutiger Sicht amüsant anmutende „wissenschaftlich-kontroverse“ Darstellung, warum Hähne keine Eier legen können. [3]

Später weiß „Meyers Konversations-Lexikon“ über diese Betrügereien zu berichten:

Man stutzte junge Rochen durch Verzerrung des Körpers nach der eingebildeten Gestalt zu, setzte ihnen Glasaugen in die Nasenlöcher und ließ sie für Geld sehen. Dergleichen künstliche Basilisken werden noch hier und da in alten Naturaliensammlungen gefunden.[4]

 

Basel

Erstmals als Basler Schildhalter erschien der Basilisk um 1448 und man kann in der Stadt viele Basiliskenfiguren in allen Varianten finden.

Auch Basler Münzen wurden mit einem Basiliskenmotiv geprägt [6].

Verschiedene Legenden bringen Basel mit dem Basilisken in Verbindung:

Bei der Gründung der Stadt soll angeblich ein Basilisk in einer Höhle beim jetzigen Gerberbrunnen gewohnt haben und so zu seinen Wappenehren gekommen sein

Da der Name Basilisk und Basilea für Basel auf Ähnlichkeit beruht, brachten die Einwohner diese zwei zusammen. Dennoch hat der Stadtname wohl in Wirklichkeit ursprünglich nichts mit einem Basilisken zu tun. Die erste nachweisliche Nennung der Stadt findet man in römischer Geschichtsschreibung

Nach einer anderen Version soll ein Kaufmann einen Basilisken nach Basel gebracht haben. Fest steht, dass 1474 in Basel (nach einem Tierprozess) ein Hahn zum Tode verurteilt wurde. Dem Hahn wurde vorgeworfen, er habe ein Ei gelegt, was wider die Natur war. Vor allem aber befürchteten die Basler, dass aus dem Ei ein Basilisk schlüpfen könnte. Der Hahn wurde nach ordentlichem Prozess enthauptet und das inkriminierte Ei den Flammen übergeben.


Der Basilisk in der modernen Literatur

Der Basilisk regt die Fantasie der Menschen auch heute noch an und ist ein beliebtes Motiv in der Literatur.

In Harry Potter und die Kammer des Schreckens muss der Titelheld einen riesigen Basilisken besiegen.

Hägar der Schreckliche kämpfte 1986 gegen einen Basilisken (Hägar der Schreckliche III. Hägar und der Basilisk).

Die Manga-Serie: Basilisk - Chronik der Koga-Ninja (von Futaro Yamada und Masaki Segawa) benutzt den Ausdruck Basilisk im Titel; ein Basilisk kommt darin aber nicht vor.

Der Autorin Brigitte Weninger war der Basilisk es wert, eine alte Sage neu zu erzählen (Der Basilisk. Nach einer alten Sage neu erzählt).

Außerdem tauchen in vielen Computer- und Rollenspielen Basilisken auf, so in Dungeons & Dragons, Das Schwarze Auge und World of Warcraft.

In einem der Scheibenwelt-Romane taucht ebenfalls ein Basilisk auf (in: Der Zauberhut). Dieser wird allerdings von einer Truhe mit vielen kleinen Füßen verspeist - ein eher untypisches Schicksal...

In "Der Schatz im Ötscher" welches ein Spiel- & Leseabenteuer von Franz Sales Sklenitzka ist, kommt ebenfalls ein eher ungewöhnlicher Baslisk vor. Ihm ist die Sache mit dem Blick selbst sehr unangenehm, was mit einer Sonnenbrille behoben werden kann.

Selbst in dem Kinderbuch Drachenreiter von Cornelia Funke begegnet man einem Basilisken.


Fazit

Die tödlichen Eigenschaften, die die Menschen dem Basilisk zugeschrieben haben, haben sich in der gesamten Rezeptionsgeschichte kaum verändert. Seine Größe und sein Aussehen, aber auch seine Entstehung und die Möglichkeiten seiner Bekämpfung unterliegen hingegen beachtlichen Schwankungen.


Trotz (oder gerade wegen) diesen eher "gewaltigen" und angsteinflössenden Ausführungen zur Symbolik des Basilisken entschlossen wir uns aus Traditionsgründen an der "Gründungsversammlung" 1998 unseren Fanclub umzubenennen und fortan unter dem Namen FC Basel Fanclub Basilisk nach aussen in Erscheinung zu treten.

Wie die nachfolgenden Auszüge aus den Statuten beweisen, halten wir uns an den Ehrenkodex, welchen wir als offizieller FCB-Fanclub uns selbst auferlegt haben und auch gegenüber dem FCB verpflichtet haben.

  Nachfolgend ein paar Auszüge aus unseren Vereinsstatuten: 

Artikel 3:

Ziele des Fanclubs sind treue und faire Anhänger des FC Basels im Fanclub zu vereinen, die Pflege der Kameradschaft, Geselligkeit und Toleranz und wenn immer möglich die Unterstützung des FC Basels an den Heim- und Auswärtspartien. Es ist dabei selbstverständlich, dass sich unsere Mitglieder in jeder Situation sportlich und fair verhalten!
 
Der Fanclub setzt sich zum Ziel mittels verschiedenen Veranstaltungen (u.a. dem FCB-Hock) einen direkten Kontakt zwischen Fanclub-Mitglieder und FCB-Spieler/Verantwortlichen zu ermöglichen. 
Der Fanclub dient als Ansprechstelle und Vermittler für Anliegen und Anregungen von FCB-Fans zu Handen der FCB-Führung.
Artikel 8:
Mitglieder, welche durch ordnungswidriges und grob unsportliches Verhalten, wie z.B. durch abbrennen von bengalischen Erzeugnissen, beschädigen fremden Eigentums, rassistischen Aeusserungen u.ä., dem Ruf des Fanclub und vor allem dem Ansehen und Image des FC Basel schaden, werden durch den Vorstand sofort vom Fanclub ausgeschlossen!
 
< Zurück

http://www.fcb-fanclub-basilisk.ch, Powered by Joomla and Designed by WT-Solutions Hosting